Für die Demokratisierung der Hochschulen!

Wenn Universitäten unter finanziellen Druck geraten, ist das Erste, was eingespart wird, die Mitbestimmung. Denn offene Debatten brauchen Freiräume, müssen finanziert werden und kosten Zeit. Verschiedene Interessen müssen ausgehandelt, Kompromisse geschaffen werden. Wenn deine Meinung nichts zählt, sondern nur die deiner Rektor*in oder deiner Profs, spart das kurzfristig Geld, und langfristig kostet es alles.  Denn während man ausgefallene Lehrveranstaltungen direkt sieht, ist fehlende demokratische Mitbestimmung und Freiheit erst spürbar, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Eine Weise, wie wir schon jetzt direkten Einfluss auf Studium und Lehre haben, sind die sogenannten Qualtätssicherungsmittel. Diese Mittel werden von den Studierendenschaften beispielsweise für Projekte für innovative Lehr- und Lernformen, aber auch für Tutorien oder zusätzliche Lehraufträge verausgabt.

Gemeinsam für mehr Mitbestimmung!