Landesweite Demos am 30. Oktober!

Seit einigen Monaten laufen daher sogenannte „Verhandlungen“ zwischen Land und Hochschulen. Doch mittlerweile steht fest: Das Land ist nicht dazu bereit, die Kosten des Bildungssystem ausreichend zu tragen. Die Hochschulrektor*innen aller staatlichen Hochschulen hatten einen Zusatzbedarf von mindestens 450 Mio. € pro Jahr errechnet, um die jetzigen Studienplatzkapazitäten halten zu können und sich Herausforderungen wie der Digitalisierung, bessere Arbeitsverhältnisse, Gleichstellung oder auch dem Hochschulbau stellen zu können. Im beschlossenen Entwurf für den Doppelhaushalt 2020/21 erhalten die Hochschulen gerade einmal zusätzliche 125 Mio. € für das Jahr 2021. Das Gesamtvolumen für den Hochschulbereich im Doppelhaushalt 2020/21 kann bestenfalls das Inflations- und Tarifrisiko an den Hochschulen abmildern. Damit geht der seit 20 Jahren anhaltende Trend zur Unterfinanzierung der Hochschulen in Baden-Württemberg weiter, obwohl die Wirtschaft Baden-Württembergs und auch die Steuereinnahmen stetig gestiegen sind.

Deshalb rufen wir für den 30. Oktober zu Demos auf!

In folgenden Städten beteiligen sich Studierende an den Protesten:

Karte von Ssch und kjunix unter GFDL-Lizenz

Deine Hochschule fehlt? Dann Wende dich an deine Studierendenvertretung und schreib uns, sobald ihr etwas geplant habt oder wenn ihr Unterstützung braucht 🙂

Zu der Demo rufen verschiedene Akteur*innen auf, die sich für eine solide Grundfinanzierung im Hochschulsystem in Baden-Württemberg einsetzen. Bildung ist eine der wichtigsten Ressourcen von Wissensgesellschaften und gerade für den Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg unerlässlich.

Mehr Infos dazu gibts hier